Bärentraube

Seine Wirkung hat ihm im Volksmund einen eigenen Namen gegeben: Harntraube. Die Bärentraube liebt sonnige und warme Stellen, wächst teppichartig in hoch gelegenen Gebieten auf Zwergstrauchheiden. Man kann sie leicht mit der Preiselbeere verwechseln. Medizinische verwendet werden die Blätter, die von April bis Novä,Bär gesammelt werden. In Skandinavien macht man aus der Bärentraube Sirup und bäckt die kleinen Früchte in Brot ein. Wenn Sie Bärentraube anwenden, dann färbt sich der Urin braun.

Schadstoffe mit dem Urin abtransportieren

Die Nieren machen Probleme, im Körper sammelt sich Wasser an, es besteht die Gefahr der „dicken Beine“: Dagegen ist im Heilgarten der Natur die Bärentraube gewachsen. Ihre Wirkstoffe helfen der Niere und der Blase, Schadstoffe über den Urin aus dem Körper abzutransportieren. Noch eine Wirkung ist hervorzuheben: Ihre Inhaltsstoffe helfen gebärenden Frauen bei den Wehen.

Darüber hinaus heilt und wirkt Bärentraube noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:

  • Bei der Entwässerung
  • Sie ist antibakteriell
  • Bei Kopfschmerzen
  • Bei Vitamin C-Mangel
  • Bei Blasensteinen
  • Bei Nierenbeckenentzündungen
  • Bei Nierengries

Diese Wirkstoffe der Bärentraube heilen

  • Arbutin
  • Gerbsäuren
  • Salizylsäure
  • Vitamin C
  • Flavone
  • Alantoin

Das Tee-Rezept

Einen bis zwei Teelöffel der Blätter mit einem Viertelliter kaltem Wasser übergiessen und 24 Stunden stehen lassen, hin und wieder umrühren. Abseihen und langsam auf Trinktemperatur erwärmen. Zwei- bis dreimal täglich eine Tasse trinken.

Achtung:
Der Wirkstoff Hydrochinon kann sich bei saurem Harn nicht entfalten, daher bei einer Bärentraubenkur Fruchtsäfte, Sauerkraut, saures Obst und Ähnliches meiden. Da die Pflanze in Deutschland geschützt ist, müssen Sie Bärentraubenblätter in der Apotheke kaufen.