Hausmittel zur Darmsanierung

Hausmittel, die dem Darm helfen, sind nötiger denn je. „Im Darm lauert der Tod,“ diese Erkenntnis wird Paracelsus, dem großen Arzt des Mittelalters zugeschrieben. Diese Erkenntnis wird immer wieder von der modernen Medizinforschung bestätigt. Deshalb ist es ganz wichtig, dass Ihr Darmsystem gesund ist und funktioniert. Das ist aber bei unserer Lebens- und Ernährungsweise sehr oft sehr schwierig. Deshalb müssen wir dem Darm helfen, ihn immer wieder gründlich sanieren. Dafür gibt es viele Medikamente, aber auch genau so viele gute und bewährte Hausmittel.

Zucker ist die Hauptnahrung von Pilzen. Ein zu starker Pilzbefall im Darm aber machte Sie krank. Also sollten Sie weitgehend auf Zucker verzichten, weichen Sie auf Stevia aus. Genau so hilfreich ist es, wenn Sie zweimal im Jahr eine sechswöchige Kur mit Joghurtprodukten machen, die einen hohen Anteil an linksdrehender Milchsäure haben (Apotheke). Das ist vor allem nach einer Antibiotikatherapie nötig. Genau so wichtig ist es, das Sie von Weissmehlprodukten auf Vollkornprodukte umsteigen und den Anteil von Obst und Gemüse an Ihrer Nahrung deutlich erhöhen.
Ein weiteres Hausmittel für eine Darmsanierung ist eine Kur mit Vulkanasche (Apotheke, Reformhaus). Die absorbiert Giftstoffe im Darm, saugt sie auf, sie können ausgeschieden werden. Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.

Colon-Hydrotherapie

Hilfe für den Darm Sie können Ihren Darm auch mit Hilfe von Wasserspülungen sanieren. Dabei werden durch einen Therapeuten etwa zehn Liter Wasser mit wechselnden Temperaturen zwischen 21 und bis zu 40 Grad druckfrei in den Darm eingeleitet. Das abfließende Wasser soll den Darm in seiner ganzen Länge von Kotresten und anderen schädlichen Ablagerungen befreien. Schädliche Bakterien und im Darm angesiedelte Hefepilze sollen ausgespült werden. Einige Therapeuten setzen dem Wasser Sauerstoff, Kaffee oder Essig in geringen Mengen zu. Eine Darmspülung ist ein „ausleitendes“ Verfahren. Durch dieses Naturheilverfahren soll die schleichende Vergiftung des Organismus durch Fäulnisstoffe, Pilze und Bakterien vom Darm her verhindert werden. Eine komplette Therapie umfasst etwa zehn bis zwölf Spülungen. Sie sollte unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden.

Weitere Hausmittel für eine Darmsanierung

  • Machen Sie nach den Hauptmahlzeiten einen „Verdauungsspaziergang“: Der bringt den Darm in Schwung, das hilft bei der Verdauung.
  • Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.
  • Trinken Sie täglich einen Viertelliter Buttermilch oder Sauerkrautsaft.
  • Nehmen Sie immer mal wieder Flohsamen zu sich. Der quillt im Darm auf und putzt ihn aus.
  • Trinken Sie morgens ein Glas warmes Wasser mit einem Löffel naturtrübem Apfelessig.
  • Schlucken Sie unzerkaute Senfkörner. Die ätherischen Öle werden im Magen frei gesetzt und gelangen in den Darm. Die unverdaulichen Schalen dienen zusätzlich als „Putzmittel“.
  • Nehmen Sie Bärlauch-Präparate und Bitterpflanzen-Granulat zu Ihren Mahlzeiten ein.
  • Trinken Sie eine Woche lang täglich vier Glas Wasser mit zwei EL Olivenöl gemischt einem halben Glas ungesüßten Orangen- oder Grapefruitsaft.