Die besten Hausmittel für Weihnachten

Hausmittel zu Weihnachten. Foto: © Kzenon - Fotolia.com © Kzenon - Fotolia.com

Es ist nicht immer so, aber oft: Weihnachten wird zum Gesundheitsproblem. Wenn Magen, Galle, Leber, Darm und der Kreislauf streiken. Wenn süße Plätzchen mit viel Liebe und Butter gebacken zusammen mit Marzipan, Gans oder Ente sich im Bauch zu einem Höllenbrei mischen, den wir mit zwei, drei Verdauungsschnäpschen neutralisieren wollen – dann sind gute, alte und bewährte Hausmittel schwer gefragt. Deshalb nennen wir hier die besten Hausmittel für Weihnachten.

Was tun, wenn die Festtage zu Fett-Tagen werden? Halten Sie eines der besten Hausmittel für die Weihnachtszeit bereit: Artischockensaft. Die Artischocke verfügt über die Inhaltsstoffe Cynarin und Cynaridin. Dazu kommen noch Flavonoide, die ebenfalls der schwer kämpfenden Leber helfen. Artischocken verstärken den Gallenfluss, sie reparieren lädierte Leberzellen, sind starke Helfer bei der Fettverdauung. Wenn der Festtagsbrate auf den Tisch kommt, dann sollten Artischocken als Beilage dabei sein. Noch besser: Nehmen Sie über Weihnachten drei mal täglich zwei EL Artischockenfrischsaft aus dem Reformhaus, den Sie mit etwas Wasser verdünnen.

Auch der Salbei zählt zu den besten Hausmittel an Weihnachten. Er enthält Bitterstoffe, die der Leber bei der Fettverdauung helfen. Trinken Sie jeden Tag einen halben Liter von diesem selbst zubereiteten Tee: Bringen Sie anderthalb EL getrocknete Salbeiblätter in einem halben Liter kaltem Wasser zum Kochen. Lassen Sie das Wasser drei Minuten brodeln, den Sud durchseihen, über den Tag verteilt lauwarm trinken.

Das Überangebot an fetten und süssen Speisen mit einem hohen Kaloriengehalt über Weihnachten müssen Sie mit Hausmitteln in den Griff kriegen. Dazu gehört zum Beispiel Stutenmilch. Die hilft auch bei zu grossem Alkoholgenuss. Drei Kräuter gehören ebenfalls zu den helfenden Hausmitteln an Weihnachten: Löwenzahn,. Gelbwurz oder Schöllkraut (Tee aus der Apotheke). Die sorgen für einen guten Gallenfluss für die Fettverdauung und verhindern Gallenkoliken. Besonders hilfreich ist der Löwenzahn. Halten Sie Löwenzahn-Frischsaft (Reformhaus) bereit. Davon nehmen Sie drei mal am Tag zwei EL mit Wasser verdünnt. Löwenzahn enthält den Wirkstoff Taraxacin für eine schnelle Fettverdauung.

Magenberuhigend und verdauungsfördernd sind an Weihnachten auch diese Nahrungsmittel: Radieschen, Sellerie (als Salat zum Gänsebraten ein Muss), der Saft von Rote Bete, fettarmer Joghurt, Karotten (als frischer Saft mit etwas Öl), Gurken und Holundersaft. Jetzt werden Sie staunen: Verzichten Sie auf keinen Fall total auf Butter: Ihre Leberzellen lieben und brauchen Butter. etwa 30 Gramm am Tag sind ok.

Es ist schwer, dem Alkohol an Weihnachten auszukommen: Glühwein, ein schönes kühles Bier, Rotwein zum Braten, Weisswein zum Fisch, Sekt zum Anstossen, und zum Abschluss des Essens ein Verdauungsschnaps. So wird es über die Weihnachtszeit gehen. Da brauchen wir gute Hausmittel, um über die Runden zu kommen. Erst mal ein ganz einfaches: Trinken Sie zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser. Das verhindert, das Sie zu viel Flüssigkeit verlieren – denn Alkohol entwässert.

Dadurch werden dem Körper wichtige Mineralien entzogen. Dazu gehören vor allem Magnesium und Kalzium. Den Magnesiummangel merken Sie sehr schnell: Sie bekommen nachts Wadenkrämpfe. Aber Magnesiummangel führt auch zu Depressionen und begünstigt Diabetes. Als Hausmittel gerade an Weihnachten zu empfehlen: Stellen Sie Schälchen mit Kürbiskernen oder Mandeln auf. Auch Walnüsse sind gut. Oder essen Sie einen Riegel Bitterschokolade mit hohem Kakao-Anteil – hat viel Magnesium. Ein tolles Hausmittel gegen die Folgen von zuviel Alkohol ist folgender Mix:
Über Nacht eingeweichte Kürbiskerne mit frischen Tomaten, roter Paprika, Orangen, Walnüssen, Sesamsamen und einem rohen Ei pürieren und pro Tag dreimal zwei EL zum sich nehmen. Kalzium können Sie nach Alkoholmissbrauch durch Käse zuführen.

Über Weihnachten bleiben Sie ist zuhause, sitzen viel. Das kostenlose Hausmittel: Jeden Tag mindestens anderthalb Stunden raus an die frische Luft – egal, wie das Wetter ist. Sie brauchen mehr Sauerstoff, um die Folgen des all zu guten Lebens über die Feiertage wieder los zu werden.