Die besten Hausmittel im Herbst

© Smileus - Fotolia.com © Smileus - Fotolia.com

Mit den besten Hausmitteln im Herbst werden Sie gut durch den Beginn der kalten und feuchten Jahreszeit kommen. Denn jetzt drohen Husten und Schnupfen, die Grippewelle rollt an, es fehlt uns an Licht, Wärme und guter Stimmung. Gegen diesen Mix aus dunklen und feuchten Tagen, aus Trübsinn und beginnenden Depressionen helfen Ihnen die zehn besten Hausmittel im Herbst. Das sind Kräuter, Tees, die richtige Ernährung und seelische Stimmungsaufheller. Mit den besten Hausmitteln im Herbst kommen wir gut und gesund in den Winter.

Das Hauptproblem im Herbst sind Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Da helfen zum Beispiel Halswickel mit Quark. Die darin enthaltenen Enzyme kühlen und wirken entzündungshemmend. Eine große Packung Quark in ein Tuch einwickeln, dieses dann um den Hals legen. Einwirken lassen, bis der Quark trocken und bröckelig geworden ist.

Die Nase ist zu, Sie bekommen kaum Luft, die Nächte sind eine Qual: Machen Sie ein mit Pfefferminz- oder Thymianöl. Einige Tropfen Öl in einen Topf mit sehr heißem Wasser geben, den Kopf darüber halten, mit einem Handtuch abdecken und die aufsteigenden Dämpfe tief ein- und wieder ausatmen. Das löst festsitzenden Schleim, Sie können wieder frei atmen. Sehr hilfreich bei geschwollenen Nasenschleimhäuten sind Nasenspülungen. Besorgen sie sich eine Nasendusche, lösen Sie Kochsalz oder Emsersalz in lauwarmem Wasser auf und lassen Sie die Mischung von einem Nasenloch ein- und zum anderen herauslaufen. Morgens und abends anwenden.

Kochen Sie sich einmal in der Woche die gute alte Hühnersuppe nach Omas Rezept: Ein Suppenhuhn (ca. 2 Kilo). Salz, Suppengrün, eine Knoblauchzehe, fünf Pfefferkörner, eine Zwiebel, Petersilienwurzel. Dazu vier mittelgroße Karotten, ein halbes Bund glatte Petersilie, 250 g Tiefkühlerbsen, 200 g Fadennudeln und frisch gemahlenen Pfeffer. Wenn die Suppe im Teller ist, mit frischem Zitronensaft würzen. Diese Suppe blockiert mit ihren Inhaltsstoffen weiße Blutkörperchen die Entzündungen und Schwellungen der Nasenschleimhäute auslösen können. Die wichtigsten Inhaltsstoffre: Vitamine, Eisen – und vor allem Zink. Das ist ein Kraftstoß für das Immunstem.

Lindenblüten- und Holundertee gehören auf jeden Fall zu den besten Hausmitteln im Herbst. Lindenblütentee wirkt lindernd bei Infektionen der Atemwege, hilft bei Halsschmerzen und Hustenreiz. Auch bei Fieber ist er gut und er fördert das gesunde Ausschwitzen. Man weiss, das er eine krampflösende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung hat. Drei Tassen am Tag sind gute Helfer gegen die klassischen Herbstkrankeiten, Erkältung, Grippe und Halsschmerzen. Der Holundertee ist ein uraltes Hausmittel gegen die Krankheiten des Herbstes. Er wirkt stark schweisstreibend und Sie sollten ihn bei einer beginnenden Erkältung einsetzen. Der Tee aus Blüten enthält ätherische Öle, Schleimstoffe, schweisstreibende Glykoside, Quercetin und Flavonoide. Die stärken das Immunstem gegen grippale Infekte. Das Rezept ist simpel: Zwei TL Holunderblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser ansetzen, etwa acht Minuten ziehen lassen, abseihen und warm trinken.

Das herbstliche Wetter ist auch gefährlich für alle Menschen, die Gelenkprobleme haben. Zwiebelgemüse kann da helfen und dämpfen. Bauen Sie also Zwiebeln, Lauch und Knoblauch in Ihren Herbstspeiseplan ein. Denn deren Inhaltsstoffe bekämpfen schädliche Enzyme im Knorpelgewebe der Gelenke. Dazu gehör auch, dass Sie mehr Omega 3-Fettsäuren zu sich nehmen. Denn die Entzündungsreaktionen in den Gelenken, die im Herbst stärker werden. Diese Fettsäuren finden Sie in Fischen wie Sardine, Hering, Makrele oder Lachs. Auch in Vollkornprodukten, Raps- und Leinöl und in Walnüssen.

Der Herbst ist die klassische Jahreszeit des Trübsinns und der Depressionen. Darum gehört auch der stimmungsaufhellende Tee aus Johanniskraut zu den besten Hausmitteln im Herbst. Trinken Sie davon täglich eine Tasse, wenn Sie die Schwermut überkommt. Das gilt auch für den bereits erwähnten Lindenblütentee. Davon können Sie sich auch „Frohsinns-Bad“ machen: Drei Handvoll Lindenblüten in einem Liter Wasser 20 Minuten kochen, den Sud abseihen und ins Badewaser giessen. Eine halbe Stunde einwirken lassen, dann ab ins Bett. Jetzt kommen wir zu einem der besten Hausmittel im Herbst überhaupt: Dem Salbei. Der hilft nicht nur bei Erkältungen und Halsschmerzen. Wenden Sie folgendes Rezept an: In einem halben Liter Wasser drei Handvoll Salbeiblätter aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen. Den Sud abseihen und in eine dunkle Flasche mit einer Messerspitze Zimt, drei Scheiben Ingwer, zwei Nelken und einem Stück Aniswurzeln geben. Mit 100 ml Portwein übergiessen. Kühl aufbewahren. Wenn Sie depressive Gedanken hegen, dann am Morgen und am Abend je ein Schnapsglas 20 ml davon trinken.

Es wird spät hell und früh dunkel, es ist feucht, es ist nebelig, es wird immer kälter. Am liebsten würden Sie sich inter dem Ofen verkriechen. Falsch. Raus an die Luft, so oft wie möglich, eine stunde am Tag sollte es schon sein. Und dabei tief ein- und ausatmen. Ziehen Sie sich warm und regensicher an, dann brauchen sie auch keine Angst vor schlechtem Wetter zu haben. Spüren Sie den Regen auf Ihrem Gesicht? Das ist gut, denn dadurch wird die Haut besser durchblutet und gut befeuchtet. Und Sie härten sich ab.