Feuchte Kälte: Hilfe bei Gelenkschmerzen

Temperaturen gerade mal so um den Gefrierpunkt, hohe Luftfeuchtigkeit – das ist der Winter in Deutschland. Da kriecht einem die feuchte Kälte so richtig in die Knochen und wir verspüren sehr oft Gelenkschmerzen. Das kann jetzt viele Woche so sein, bis der Frühling kommt. Also brauchen wir dringend Hilfe gegen die Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte. Die gibt es: Bewährte Hausmittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin.

Kurkuma, Bromelin und Ingwer: Drei wichtige Helfer

Die durch feuchte Kälte hervorgerufenen Gelenkschmerzen gehen meist einher mit Arthritis, Gicht und Rheuma. Da wirkt die feuchte Kälte wie ein Turbolader. Was aber können selbst dagegen tun?
Da gibt es bei den Naturmitteln eine sehr wirksame Dreier-Spitze. Nämlich Kurkuma, Bromelin und Ingwer. Werden Sie als Dreierpack eingesetzt, dann stärkt jedes dieser Naturmittel die Wirkung des anderen. Untersuchungen haben ergeben, dass zum Beispiel die Wirkstoffe von Kurkuma bei Gelenkschmerzen ähnlich wirksam sind wie Schmerzmittel gegen Gelenkentzündungen. Das auch Ingwer diese Wirkung hat ist der Erfahrungsmedizin schon seit Jahrhunderten bekannt. Und Bromelin ist ein Enzym, das aus der Ananas gewonnen wird. Es hilft gegen Schmerzen, die bei feuchter Kälte inn entzündeten Gelenken, Sehnen und Muskeln verstärkt auftreten. Wenn Sie bei feuchter Kälte leicht Gelenkschmerzen bekommen, dann sollten Sie alle drei Wirkstoffe dreimal täglich auf leeren Magen einnehmen.

Machen Sie sich selbst aus frischen oder getrockneten Brennnesseln eine Tee. Übergießen Sie zwei TL Brennnesselbläter mit einer Tasse kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, durchseihen. Drei Wochen lang täglich bis zu sechs Tassen davon trinken.

Gelenkschmerzen wegen Verspannungen

Halten Sie bei dieser Witterung Ihre Gelenke stets warm. Da helfen wollenen Gelenkwärmer und warme Unterhosen für die Knie. Achte Sie vor allem darauf dass Sie keinen Zug bekommen. Wenn Sie die Schmerzen vor allem in den Fingergelenken bekommen, dann hilft folgender Trick: Legen Sie in eine Schüssel mit warmem Wasser eine Schwamm oder ein Handtuch. Das müssen Sie greifen und dann mehrere Minuten lang kräftig durchkneten.

Einer der Gründe, warum Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte auftreten sind Verspannungen. Sie nehmen bei dieser Witterung im Freuen unwillkürlich eine Schonhaltung ein, die zu Gelenkschmerzen führt. Diese können auch die Begleiterscheinung einer Grippe sein. Da ist es falsch, die Gelenke zu sehr zu schonen. Sie müssen sie bewegen, damit sie besser durchblutet werden und Entzündungs- und Schadstoffe abtransportiert werden können.

Kalter Quark für die Gelenke

Bei feuchter Kälte nehmen die Gelenkknorpel weiter Nährstoffe auf, Entzündungen entstehen und die sind schmerzhaft. Wenn Sie an einer solchen leiden, dann sind Ihre Gelenke heiss und geschwollen. Da dürfen Sie auf keinen Fall mit Wärme ran. Was aber sehr hilfreich ist, das ist ein kalter kühlender Quarkwickel. Verrühren Sie Magerquark mit etwa Olivenöl und kühlen Sie den Brei im Kühlschrank. Dann eiskalt etwa einen Zentimeter dick auf das schmerzende Gelenk auftragen, mit einem Wolltuch abdecken und eine Viertelstunde ziehen lassen.

Auch mit der richtigen Ernährung können Sie Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte lindern. Generell: Weniger Fleisch, mehr Fisch. Und da eignen sich besonders fette Meeresfische wie Makrele, Hering oder Lachs. Den die haben einen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Diese wiederum können schmerzende Entzündungen in den Gelenken stoppen.