Hausmittel gegen Frieren

Es gibt sehr viele Menschen, denen ist einfach immer kalt. Gut im Winter und an kalten Frühjahrs- oder Herbsttagen ist das noch zu begreifen – aber die frieren auch an warmen Tagen und in geheizten Räumen. Das ist nicht nur unangenehm, sonder oft auch das Anzeichen für eine herannahende Krankheit – von der Erkältung bis hin zu ein er schweren Durchblutungsstörung. Man muss also das Phänomen “Frieren” ernst nehmen, vielleicht sogar den Arzt aussuchen. Aber man kann sein Frieren auch mit gesunden Hausmitteln behandeln.

Ingwer wärmt

Viele Hausmittel gegen das Frieren zielen auf den Aufbau innerer Wärme. Das ist mitunter sehen einfach: Nehmen Sie ein Stück geschälten Ingwer, kochen Sie es ca. fünf bis sieben Minuten in Wasser auf. Dann abseihen, den Sud mit etwas Milch abschmecken, Honig dazu geben und warm trinken. Schon wird Ihnen warm. Oder härten Sie sich morgens mit Wechselduschen ab. Noch ein wohlschmeckendes Essen, das Ihnen einheizt: Essen Sie eine heiße, scharf gewürzte Hühnersuppe, bevor Sie sich der Kälte aussetzen. Auch die sollte mit Ingwer angereichert sein.

Die richtige Kleidung

Frieren hat natürlich auch etwas mit der Kleidung zu tun. Tragen Sie im Winter keine engen Schuhe und Fausthandschuhe sind immer besser als Fingerhandschuhe. Tragen Sie Kleidung, deren Material viel Luft speichern kann (grobe Schafswolle z. B.) Alte, verfilzte Pullover können die Körperwärme nicht mehr halten – weg damit. Tragen Sie locker sitzende Kleidung. Die Luftschicht zwischen Unterhemd und Hemd ist ein guter Schutz gegen Kälte. Wenn Sie geschwitzt haben, die nassen Sachen sofort ausziehen, denn der trocknende Schweiß führt zu einer starken Abkühlung des Körpers. Unsere Räume sind in der Heizperiode meistens sehr gut warm – Sie brauchen also meistens keinen Pullover,

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Frieren:

  • Wenn Kinder im Sommer zu lange im Wasser waren und frieren (bibbern, blaue Lippen), kräftig abrubbeln, in Bewegung halten, sofort das nasse Badezeug ausziehen, etwas Warmes zu trinken geben – auf keinen Fall in die pralle Sonne stellen.
  • Wärmen Sie frischgepressten Orangensaft auf, geben Sie einen Schuß Zitronensaft dazu, heiß trinken.
  • Versuchen Sie es nicht mit Alkohol – der wirkt nur kurzfristig, danach friert man noch mehr.
  • Besonders schnell friert man an den Zehen und den Fingerspitzen. Rollen Sie die Zehen in den Schuhen ein. Drehen Sie die Arme wie Windmühlenflügel mit aller Kraft. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen – und das wärmt.
  • Zucker- und kohlenhydrathaltige Nahrung führt dem Körper schnelle Energie zu – die wärmt.
  • Machen Sie regelmäßig Saunagänge.
  • Trainieren Sie Ihre Kälteabwehr: Jeden Morgen bei offenem Fenster und mit nacktem Oberkörper Atemübungen machen.
  • Wenn Sie im Sommer in klimatisierten Räumen leben, dann sollte die eingestellt Raumtemperatur höchsten vier Grad unter der Außentemperatur liegen. Also nicht: Draußen 30 Grad, drinnen 18 Grad.
  • Wenn Sie wirklich sehr gefroren haben und unterkühlt sind, dann nur langsam aufwärmen, sonst kommt es zu einem Kälteschock.
  • Wenn sich auf der Haut bereits weiße Flecken zeigen auf keinen Fall mit Schnee abrubbeln. Ganz langsam erwärmen, sonst kommt es zu Hautschäden.
  • Trinken Sie eine Tasse Rosmarintee gegen das Frieren: Ein Teelöffel Rosmarinblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten ziehen lassen. Zwei mal am Tag vertreibt das Frieren.
  • Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pefferschoten, Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin heizt den Körper von innen.
  • Bürstenmassagen sind ein wirksames Mittel gegen Kalte Hände und Füße. Sie erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.
  • Stecken Sie in die Zehenzwischenräume jeweils einen Finger und bewegen Sie diese in den Zwischenräumen. Das fördert die Durchblutung der Füße, sie werden von selber warm.