Fußpilz Hausmittel

Fußpilz Hausmittel Fußnagelpilz. Foto: © gabrielejasmin - Fotolia.com

Schätzungsweise ein Drittel alle Deutschen haben das selbe Problem: Fußpilz. Das juckt, das tut weh, das sieht übel aus und riecht übel – was da mancher/manche an den Füßen herumschleppt, das ist eine schlimme Geschichte. Noch schlimmer: Nur jeder Zehnte lässt seinen Fußpilz auch behandeln. Die anderen verschweigen die Krankheit, tun so, als ob nichts wäre – und bevölkern als Weiterverbreiter die öffentlichen Schwimmbäder, Saunen und Sportstätten.

Überall dort, wo Menschen barfuß laufen, besteht die Gefahr, dass man sich mit dem hochinfektösen Fußpilz ansteckt. Diese Gefahr besteht generell überall da, wo die Füße in feucht warmem Klima ohne den Schutz von Schuhen mit dem Boden in Berührung kommen. Die moderne Medizinforschung hat sehr gute chemische Mittel gegen dieses Übel entwickelt, aber die Naturmedizin kennt auch eine Menge gesunde Hausmittel. Mit denen Sie Ihren Arzt bei der Behandlung unterstützen können.

Fußpilz: Vorbeugen und behandeln

Fußpilz ist sehr ansteckend. Deshalb sollten Sie Hausmittel anwenden, um eine Infektion zu verhindern. Steigen Sie niemals, auch nicht bei Bekannten und schon gar nicht bei Betroffenen, in geliehene Schuhe. Benutzen Sie nie einen Waschlappen oder ein Handtuch, das vor Ihnen jemand anderer benutzt hat.Tragen Sie im Schwimmbad, in der Sauna in den Umkleideräumen Ihres Fitness-Studios Ihre persönlichen Schlappen oder Sportschuhe. Sie müssen Ihre Füße immer gut abtrocknen. Das gilt auch für Haarbürsten oder Nagelscheren: Niemals fremde benutzen. Und vergessen Sie nie: Fußpilz ist keine harmlose Krankheit.

Hausmittel Nr. 1: Teebaumöl

Bei so vielen vom Fußpilz Betroffenen ist es wichtig, wenn Sie eine Therapie vom Arzt mit Hausmitteln unterstützen. Ein ganz wichtiger Helfer ist das Teebaumöl: Geben Sie 10 Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser und baden Sie täglich die befallenen Füße eine Viertelstunde darin. Sie können Teebaumöl aber auch direkt verwenden und die befallenen Stellen dreimal täglich damit einreiben. Tragen Sie keine Strümpfe oder Socken aus synthetischem Material (Nylon etc.). Wenn sich die ersten Symptome zeigen, machen Sie jeden Morgen eine Anwendung mit Apfelessig. Bestreuen Sie betroffenen Stellen täglich mit Heilerde.

Auch Backpulver kann helfen

Reiben Sie die Zwischenräume der befallenen Zehen mit aufgeschnittenem Knoblauch ein. Ein altes Hausmittel aus der Küche: Streuen Sie Speisenatron oder Backpulver in Ihre Strümpfe oder Socken. Geben Sie Curcuma in Wasser und streichen Sie die Mischung auf die betroffenen Stellen. Fußpilze entwickeln sich sehr schnell in einem feuchtwarmen Hautklima. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer trockene Füße haben. Pflegen Sie den Säureschutzmantel Ihrer Haut an den Füßen mit ph-neutralen und rückfettenden Waschmitteln.

Einfache aber gute Hausmittel gegen den Fußpilz

  • Waschen Sie täglich Ihre Füße morgens und abends. Die Zwischenräume der Zehen besonders sorgfältig abtrocknen.
  • Vermeiden Sie die Desinfektionsspender in Saunen und Schwimmbädern. Dort ist der Boden besonders stark mit Fußpilz infiziert. Nehmen Sie Ihr eigenes Desinfektions-Spray mit.
  • Sorgen Sie für eine gute Durchblutung der Füße (Wandern, Gymnastik).
  • Schneiden Sie Ihre Fußnägel sehr kurz.
  • Verwenden Sie für Ihre Fußbäder einen Gerbstoffzusatz.
  • Tränken Sie einen Wattebausch mit frischer Molke und legen Sie ihn über Nacht auf die vom Pilz befallenen Stellen.
  • Reiben Sie die befallene Haut mit Johanniskrautöl ein.