Haut im Winter: Der Beste Schutz

Haut im Winter Eine regelmäßige feuchtigkeitsspendende Maske schützt die Haut vor Austrockung. Foto: © Antonioguillem - Fotolia.com

Der Winter ist ein grimmiger Geselle, und unsere Haut muss ihn ertragen: Die Kälte, die eisige, knochentrockene Kluft, den scharfen schneidenden Wind und im Gebirge die Sonne mit ihren UV-Strahlen. Im Winter braucht die Haut besonderen Schutz. Hier die besten Tipps für den Schutz der Haut im Winter. Damit sie den Frühling unbeschadet erlebt.

Wenn es um den Schutz der Haut im Winter geht, dann spielt natürlich das Cremen eine ganz besonders große Rolle. Halten Sie sich an die Faustregel: Im Winter muss die Hautcreme fetter sein als im Sommer. Also verwenden Sie jeden Tag mindestens einmal ein fettreiche, rückfettende Gesichtscreme. Die klare kalte Winterluft ist trocken, die Luft in den geheizten Räumen ist auch sehr trocken. Hier lauter der Tippt den Schutz der Haut im Winter: Mindestens dreimal in der Woche eine feuchtigkeitsspendende Maske auftragen. Und danach wieder eine fetthaltige Creme.

Im Winter trinken wirb gerne mal ein Gläschen gegen die Kälte. Das ist falsch, denn Alkohol trocknet die Haut aus. Und trockene Haut wird rissig, es können Keime und Parasiten eindringen – sie bekommen eine Winterakne. Also weg mit dem Alkohol. Sie werden es selbst merken: Nach einem längeren Aufenthalt im Freien, oder gar nach einem Tag Wintersport, sind die Lippen trocken und teilweise rissig. Bevor die Risse tiefer werden und die Haut schmerzhaft einreißt, sollten Sie zu einem fettenden Lippenstift greifen. Gut sind als Schutz Stifte mit Jojobaöl, Bienen- oder auch Palmwachs. Das Befeuchten der Lippen mit der Zunge ist falsch – sie trocknen noch schneller aus.

Auch die Hände brauchen jetzt im Winter einen besonderen Schutz. Sie werden in der Kälte hässlich rot, rauen auf und die Haut wird rissig. Natürlich sind da Handcremes ein guter Schutz. Aber noch mehr freuen sich die Haut Ihrer Hände über eine sanfte Massage mit Mandelöl. Das stärkt die Haut, macht sie geschmeidig und widerstandsfähig gegen die Kälte. Diese Verwöhnkur sollten Sie zwei- bis dreimal in der Woche machen. Auch gut ist es, wenn Sie Olivenöl mit Zitronensaft mischen und die Hände damit pflegen.

Die dicke Winterkleidung, die trockene Luft – das macht generell der Haut am ganzen Körper zu schaffen. Sie wird trocken, rau und schuppig. Und sie beginnt zu jucken. Da helfen fetthaltige Lotionen, möglichst duftfreie Duschöle und Körperöle. Wenn Sie in der Winterzeit ein schönes Bad nehmen, dann denken Sie auch an Ihre Haut: Geben Sein rückfettende Zusätze oder Badeöle ins Badewasser. Noch einfacher. Geben Sie in großes Glas Vollmilch und einen Esslöffel Olivenöl in die Badewanne.

Wenn Sie einen Skiurlaub machen, dann bedenken Sie: Im Hochgebirge und bei reflektierendem Schnee bekommt die Haut eine hohe Dosis UV-Strahlen ab. Davor müssen Sie sich unbedingt schützen. Kein Sonnenbad an der Hüttenwand und eine Sonnenschutzcreme mit einem Lichtschutzfaktor nicht unter 30.