Hausmittel gegen Heuschnupfen

Es gibt kaum noch eine Pause für die armen Allergiker: Wegen des Klimawandels beginnt der Pollenflug bereits Ende Dezember/Anfang Januar – und damit die Zeit des Heuschnupfens. Der ja schon längst nichts mehr mit dem Heu zu tun hat. Rund 16 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Allergien, hervorgerufen durch Pollen. Das bedeutet: Schnupfen, geschwollene Schleimhäute, Atemnot, triefende Nasen und tränende Augen. Dagegen gibt es vielerlei Medikamente – aber Sie können sich einer Behandlung mit gesunden Hausmitteln unterziehen.

22 Hausmittel gegen Heuschnupfen

  1. Setzen Sie Ihrem Badewasser folgende Öle zu: Zehn Tropfen Teebaum- oder Eukalyptusöl, fünf Tropfen Pfefferminzöl und fünf Esslöffel Speiseöl. Darin ca. eine halbe Stunde baden.
  2. Bei ausgetrockneten Schleimhäuten (Nährboden für Bakterien und Viren) sollten Sie 3 x täglich eine Nasensalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol einreiben.
  3. Führt der Dauerheuschnupfen zu krampfartigen Hustenanfällen, dann helfen Ihnen Efeupräparate.
  4. Sobald die Pollen richtig fliegen hilft eine tägliche Nasenspülung mit Salzwasser. Dazu lösen Sie einen Teelöffel gewöhnliches Kochsalz in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auf. Die Lösung in der Nase hochziehen. Das spült die Pollen aus, desinfiziert die Nasenschleimhaut, stärkt sie gegen Pollen.
  5. Sehr oft führt ein Heuschnupfen zu starken Spannungskopfschmerzen. Eine schnelle Linderung bringt ein einfacher kalter Gesichtsguss. Der Kälteschock regt über die Rezeptoren den Stoffwechsel an, bringt den Kreislauf in Schwung und löst die Spannungen im Kopf.
  6. Hat der anhaltende Heuschnupfen Ihre Bronchien verschleimt, dann ist eine Inhalation mit Dill- oder Fenchelöl zu empfehlen: Drei Liter Wasser zum Sieden bringen, vier bis sechs Tropfen Öl dazugeben, die Dämpfe ca. zehn Minuten lang durch Mund und Nase einatmen. Können Sie problemlos mehrmals am Tag machen.
  7. Sehr hilfreich ist es auch, wenn Sie zwei Tropfen Pfefferminzöl oder asiatischen Tiger Balm auf Schläfen, über der Nasenwurzel und im Nacken kreisförmig verreiben.
  8. Wenn der Heuschnupfen auf die Augen übergegriffen hat, wenn Sie zuschwellen, ständig tränen oder sich gar entzünden, dann hilft Augentrostkraut. Zwei Teelöffel mit 0.3 Liter Wasser aufgießen und kochen, fünf Minuten ziehen lassen. Ein Tuch oder Wattebäusche mit dem abgekühlten Aufguß tränken und ca. eine Viertelstunde auf die geschlossenen Augenlider legen.
  9. Waschen Sie Ihre Haare vor dem Schlafengehen. Das sind Polllenfänger, die setzen die Allergieerreger nachts ab, Sie atmen sie ein – schon haben Sie einen Heuschnupfen.
  10. Benutzen Sie zur Kühlung Ihrer Räume keinen Ventilator: Der wirbelt die Pollen nur auf und verteilt sie im Raum.
  11. Nicht bei geöffnetem Fenster schlafen. Und wenn, dann um 4 Uhr früh die Fenster schließen. Da beginnt der Pollenflug.
  12. Wenn Sie in die Natur gehen, dann ziehen Sie einen Laubwald vor. Er filtert die Pollen der Wiese.
  13. In die Auto-Klimaanlage gehört ein Pollenfilter.
  14. Mischen Sie zu gleichen Teilen Buchsbaumblätter, Melisse, Gelbwurzel, Johanniskraut und Kuhschelle (Apotheke) und trinken Sie davon täglich eine Tasse Tee, oder inhalieren Sie damit.
  15. Bei einer Niesattacke hilft das Einatmen von Wasserdampf.
  16. Gewöhnen Sie Ihren Körper an Pflanzenpollen durch den regelmäßigen Genuss von Honig.
  17. Wenn die Pollen so richtig fliegen: Schlafen Sie bei geschlossenem Fenster oder besorgen Sie sich ein Pollen-Schutz-Gitter fürs Fenster oder die Balkontüre.
  18. Je 20 g Faulbaumrinde, Odermenning, Pfefferminze, Schöllkraut und Melisse mischen. Dreimal täglich einen Esslöffel davon mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, ziehen lassen und trinken.
  19. Nehmen Sie dreimal täglich eine Nasendusche (Apotheke).
  20. Machen Sie eine Kur mit Indischem Lungenkraut (Apothke).
  21. Reiben Sie die Naseninnenwand mit Eukalyptusöl ein.
  22. Machen Sie eine Kur mit Kolostralmilch, auch „Vormilch“ genannt (Apotheke).