Hausmittel gegen Hühneraugen

Hühnerauge Hühneraugen können mit Hausmitteln behandelt werden. © hriana - Fotolia.com

Sie sind hässlich, sie tun weh und wenn man nichts dagegen unternimmt, dann werden sie immer schlimmer: Hühneraugen. Und wenn man darüber klagt, dann erntete man meisten auch noch Spott und Hohn. Hühneraugen sind zapfenförmig nach innen wachsende Verdickungen der Hornhaut. Dadurch üben Sie Druck auf den darunter liegenden Knochen aus, was sehr schmerzhaft sein kann. Sie entstehen durch zu enge Schuhe, durch Reibung an vorstehenden Knochen oder durch Durchblutungsstörungen. Meistens bilden sie sich an den Zehen oder auf den Zehengelenken. Auf keinen Fall sollten Sie selbst daran herumschnipseln – das muss der Arzt machen. Aber bevor Sie zu dem gehen können Sie ja zu Hausmitteln greifen.

Mit Aspirin die Hühneraugen loswerden

Aspirin ist irgendwie ein Wundermittel. Wir setzen es bei Kopfschmerzen ein, es soll das Krebsrisiko mindern, es hilft Blut dünnflüssig zu halten und so einen Infarkt zu verhindern. Und es dient als Hausmittel, wenn es darum geht, ein Hühnerauge los zu werden. Fünf Aspirin Tabletten (keine Brausetabletten) in einem Mörser zerreiben. Dazu 1/2 Teelöffel Zitronensaft und 1/2 Teelöffel Wasser geben. Alles gut vermischen. Die Paste auf das Hühnerauge auftragen. Danach den Fuss mit einem warmen Handtuch umwickeln und alles noch mal mit einer Plastiktüte umhüllen. Nach einer Viertelstunde alles wieder auspacken, den Fuß und das Hühnerauge sorgfältig säubern. Jetzt kann das Hühnerauge vorsichtig und mühelos abgetragen werden.

Zwiebel, Salz und Zitrone zerstören das Hühnerauge

Im Kampf gegen die Hühneraugen wird auch gerne noch eine andere “Wunderwaffe” aus der Naturmedizin genutzt: Die Zwiebel. Das geht so: Zwiebelscheibchen mit einem Pflaster auf das Hühnerauge kleben. Besser noch, man gibt auf die Zwiebelscheibe einige Spritzer Zitronensaft und etwas Salz. Jetzt dieses Hühneraugen-Pflaster 8 Nächte mit den “marinierten” Zwiebelscheiben auf das Hühnerauge kleben, danach lässt sich das Hühnerauge mühelos herauslösen. Wenn Sie Hühneraugen nach einer solchen Behandlung wegnehmen, dann immer darauf achten, dass Sie das Hühnerauge nicht verletzen und das keine Wunde entsteht. Hühneraugen können sich nämlich leicht entzünden.

Drei probate Hausmittel gegen Hühneraugen

Wenn Sie von einem oder mehreren Hühneraugen geplagt werden, dann nehmen Sie ein warmes in Seifenwasser (Kernseife). Nach etwa 20 Minuten ist das Hühnerauge aufgeweicht, so dass sie Ihr Hühnerauge problemlos mit Bimsstein vorsichtig abreiben können. Auch damit werden Sie ein Hühnerauge los: Eine halbe Rosine mit einem Pflaster auf dem Hühnerauge befestigen. Täglich erneuern bis das Hühnerauge verschwindet. Wenn Sie das Hühnerauge mit einem Bad mit Teebaumöl aufweichen, dann können Sie es nach einigen Tagen vorsichtig mit Bimsstein entfernen.

Weitere altbewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen Hühneraugen angehen können:

  • Besorgen Sie sich in der Apotheke Druckschutzpolster oder -ringe, speziell gegen Hühneraugen.
  • Gehen Sie so oft wie möglich barfuß.
  • Massieren Sie das Hühnerauge mit Oliven- oder Mandelöl, dem Sie ein paar Spritzer Zitronensaft beigemengt haben.
  • Es gibt seit einiger Zeit in der Apotheke ein neues Pflaster. Damit
  • decken Sie das Hühnerauge ab. Im feuchten Klima unter dem Pflaster wird
  • die verhornte Haut aufgeweicht, dass es bald von einem Fachmann entfernt
  • werden kann.
  • Abends Propolistinktur auf das Hühnerauge auftragen, und über Nacht einwirken lassen.
  • Legen Sie eine Zwiebelscheibe in Essig ein und befestigen Sie die Scheibe über Nacht auf dem Hühnerauge. Mehrmals wiederholen.
  • Mischen Sie einen Teelöffel Zitronensaft, einen Teelöffel Kamillentee und eine zerdrückte Knoblauchzehe und reiben Sie mit der Mischung das Hühnerauge ein.