Hausmittel gegen HWS-Syndrom

Es knirscht, es kracht und es tut weh bei jeder Kopfdrehung – und wir schlafen miserabel, weil uns der Rücken schmerzt, weil uns die Arme einschlafen und unerträglich kribbeln – die Folgen eines HWS-Syndroms. Probleme mit der Halswirbelsäule, davon sind Millionen betroffen. Die Gründe sind bekannt: Zu viel Zeit die wir sitzend verbringen, zu wenig Bewegung. Wenn sie das HWS-Syndrom haben, dann muss der Arzt und der Physiotherapeut ran. Aber deren Therapien und Behandlungen können Sie nachhaltig unterstützen: Durch gute, gesunde alte Hausmittel.

17 Tipps gegen HWS-Syndrom

  1. Achten Sie darauf, dass die betroffenen Partien immer gut gewärmt und durchblutet sind.
  2. Morgens einen mittelstarken Strahl sehr warmes Wasser ca. 5 Minuten auf die betroffenen Stellen richten.
  3. Gönnen Sie sich täglich zwei- bis dreimal zehn Minuten Rotlichbestrahlung.
  4. Lassen Sie sich in Sachen „Arbeitsplatzergonomie“ richtig beraten.
  5. Legen Sie sich abends in der Mikrowelle erhitze Körnerkissen (Dinkel, Kirschkerne) auf die schmerzenden Stellen.
  6. Machen Sie eine „Heiße Rolle“: Ein Handtuch trichterförmig rollen, mit heissem Wasser füllen, damit dann die schmerzenden Stellen mit dem feucht-heissen Handtuch betupfen.
  7. Kartoffeln kochen, zerdrücken, die heiße Masse in eine Leintuch füllen und auflegen bis die Kartoffeln abgekühlt sind. Täglich anwenden.
  8. Ein halbes Pfund Quark auf Nacken und Schultern auftragen, mit einem Tuch abdecken und einwirken lassen, bis der Quark erstarrt und abfällt (ca. 20 Minuten).
  9. Vermeiden Sie Zugluft, tragen Sie immer einen Schal.
  10. Täglich eine halbe Stunde flott gehen oder Nordic walking machen.
  11. Besprechen Sie mit Ihrem Therapeuten spezielle Übungen für Ihre Halswirbelprobleme.
  12. Heilerde (Apotheke) mit laurmem Wasser zu einem dicken Brei anrühren und auf die schmerzenden Stellen legen, mit einem wärmedämmenden Tuch abdecken.
  13. Reiben Sie die schmerzenden Stellen am Abend mit Kampferöl ein.
  14. Erhitzen Sie einen Heublumensack mit Wasserdampf und binden Sie sich den ins Genick. Dann 45 Minuten im Bett ruhen und einwirken lassen.
  15. Massieren Sie die schmerzenden Stellen an Nacken und Schülern mit erwärmtem Sesamöl ein.
  16. Zur Vorbeugung: Jede halbe Stunde aufrecht hinsetzen oder aufstehen. Dann breitet man die ausgestreckte Arme so weit es geht aus, drückt sie soweit es geht nach hinten, sodass man zwischen den Schulterblättern ein Ziehen verspürt. Diese Übung sollte man jeweils eine Minute ausführen, kurze Pause machen und wiederholen.
  17. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten einer Akupunktur oder einer Magnetfeld-Therapie.