Hausmittel bei Kniearthrose

Eine wirklich üble Sache ist die Kniearthrose: Sie schmerzt, sie schränkt uns ein, sie vernichtet Lebensqualität. Nun gibt es erprobte medizinische Hilfen bis hin zu Operationen oder gar zum Einsatz eines künstlichen Kniegelenks. Das aber sollten Sie wirklich hinauszögern, so lange es nur geht. Sie können einer Kniearthrose vorbeugen – oder sie erleichtern, wenn Sie schon eine haben – durch eine Behandlung mit guten alten Hausmitteln.

 

17 Tipps zur Behandlung von Kniearthrose

  1. Manchmal hilft schon ein Spezialschuh, bei dem der Absatz niedriger ist als die Sohle.
  2. Nehmen Sie Kapseln mit Hagebuttenpulver ein.
  3. Beim Treppensteigen so viel Gewicht wie möglich auf dem Treppengeländer abstützen.
  4. Bevor Sie morgens aufstehen, sollten Sie die Knie einige male anziehen und durchdrücken. Dadurch pumpen Sie Gelenkflüssigeit an die Knorpel.
  5. Stellen Sie Quark im Kühlschrank kalt, und machen Sie daraus einen eiskalten Gelenkwickel (mit einem Schuss Olivenöl).
  6. Tragen Sie zweimal in der Woche Enelbin-Kaolin-Tonerde (Apotheke) etwa zwei bis drei Millimeter dick auf die schmerzende Stelle auf.
  7. Nehmen Sie einen Extrakt der Teufelskralle (Apotheke) oder einen Tee.
  8. Beim Sitzen möglichst oft die Beine ausstrecken Bei gestreckten Knien wird die Kniescheibe weniger an die Knorpel gepresst.
  9. Versuchen Sie immer mal wieder, eine steile Wegstrecke rückwärts abwärts zu gehen (oder eine Treppe).
  10. Nach lange Autofahrt die Beine seitwärts aus dem Auto schwenken, sitzen bleiben, und die Beine und Knie „ausschütteln“.
  11. Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, dann vermeiden Sie lange Bergauffahrten. Bevor Sie bergaufwärts mit aller Kraft in die Pedale treten, lieber absteigen und schieben.
  12. Morgens nach dem Aufstehen sind leichte Gymnastikübungen bei denen die Gelenke bewegt werden sehr sinnvoll.
  13. Trinken Sie nach dem Frühstück 2 Tassen Weidenrindentee (Apotheke), dieser wirkt schmerzlindernd.
  14. Entfernen Sie die aus einem Kohlblatt die Mittelrippe, walken Sie es mit dem Nudelholz (Flasche geht auch) bis der Saft austritt. Legen Sie die durchgewalkten und saftenden Blätter auf das Gelenk, Tuch drüber, festbinden und mehrere Stunden einwirken lassen.
  15. 20 Kastanien (rotblühende Kastanie) schälen und in Würfel schneiden. Mit dem Inhalt einer Flasche Wacholderschnaps (Gin) ansetzen und in einer Flasche an einem warmen Ort zwei Wochen lang ziehen lassen. Abseihen, jeden Abend die Gelenke damit einreiben.
  16. Warme Fußbäder fördern die Durchblutung. Man stellt die Füße in knöchelhohes, angenehm warmes Wasser mit etwa 35 Grad. Dann wird nach und nach heißes Wasser hinzugefügt bis die Temperatur auf 40 bis 45 °C angestiegen ist. Thermometer verwenden.
  17. Kälte anwenden, zerkleinertes Eis aus dem Tiefkühlfach in einem Plastikbeutel auf das entzündete Gelenk legen. Die Kältepackungen bzw. Eisbeutel etwa alle Viertelstunde erneuern, sie jedoch niemals direkt auf die bloße Haut legen, immer mit einem Tuch dazwischen.