Hausmittel gegen Konzentrationsschwäche

Es ist, als sei ein Faden abgeschnitten: Sie kriegen nicht mehr mit, was geredet wird, das Tempo der Gespräch wird Ihnen zu hoch, Sie suchen krampfhaft nach Begriffen, Sie stehen auf gut deutsch „einfach neben sich selbst“. Anders gesagt: Sie haben einen Anfall von Konzentrationsschwäche. Das kann jedem passieren: Dem Schüler in der Prüfung, Ihnen beim Einkaufen, einem Autofahrer nach langer Fahrt. Wenn man länger sehr konzentriert und angespannt an einer Arbeit, vor dem Computer oder in einem wichtigen Gespräch sitzt, dann lässt eben die Konzentration nach. Gründe dafür gibt es viele – aber eben auch gesunde Hausmittel. Mit denen man das Problem ohne Nebenwirkungen angehen kann.

 

Diese Tipps helfen gegen Konzentrationsschwäche

  • Trinken Sie ein Glas kaltes Mineral- oder Leitungswasser.
  • Essen Sie einen Apfel.
  • Essen Sie eine Tablette Traubenzucker.
  • Atmen Sie zehn Minuten lang tief ein und langsam, wieder aus. Halten Sie dabei den Blick ohne abzuschweifen ins Grüne gerichtet.
  • Reiben Sie sich die Schläfen mit Franzbranntwein ein.
  • Mischen Sie Japanisches Minzöl mit Orange und atmen Sie den Duft fünf Minuten intensiv ein.
  • Schütteln Sie Ihre Gliedmaßen (Arme und Beine) drei Minuten lang intensiv durch.
  • Trinken Sie frisch aufgebrühten Grünen Tee oder Mate.
  • Sie können Ihre Konzentrationsfähigkeit generell durch den Genuß von lecitihinhaltigen Nahrungsmitteln verbessern: Sojaprodukte, Leinsamen, Weizenkeimprodukte, Nüsse, Buttermilch oder Pilze.
  • Essen Sie eine Banane.
  • Übergießen Sie zwei Teelöffel Beinwell mit kochendem Wasser, ziehen lassen. Nach dem Abkühlen durchseihen und bis zu zwei Tassen am Tag trinken.
  • Reiben Sie gleichzeitig mit der linken Hand das rechte und mit der rechten Hand das linke Ohr.
  • Kochen Sie einen gehäuften Esslöffel Lavendelblüten mit einem halben Liter Weißwein auf. Trinken Sie vor und nach dem Essen ein Schnapsglas voll davon.
  • Essen Sie täglich drei Walnüsse und kauen Sie Salbeiblätter.
  • An der Universität Erlangen hat man nachgewiesen: Kauen fördert ganz enorm die Durchblutung des Gehirns. Damit werden Gedächtnis-Leistung und Konzentration verbessert. Und zwar um 20 Prozent. Sie sollten zur Stärkung der Konzentration ein Stück trockenes Brötchen oder einen zuckerfreien Kaugummi kauen.
  • Bereiten Sie Waldmeister-Tee zu und trinken Sie 2 Tassen am Tag: morgens und abends. Hier das Rezept: 2 Teelöffel getrocknetes Waldmeister-Kraut ( Apotheke, Reformhaus ) mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergie ß en.15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und durchseihen. Lauwarm trinken. Vorsicht: nicht zuviel trinken. Waldmeister-Tee im übermaß kann zu Kopfschmerzen und Schwindel führen.
  • Wenn Sie Stress haben, dann treiben Sie Sport – Wandern, Radfahren, Laufen. Sie bauen damit Stresshormone ab, und die Konzentration funktioniert wieder.
  • Nehmen Sie 3 mal täglich 1 gehäuften Eßlöffel voll Brombeer-Marmelade: morgens, mittags und abends. Die Farb- und Duftstoffe in der Brombeere aktivieren das Gehirn und verbessern die Konzentration.
  • Wenn spüren, daß Ihre Konzentration nachlässt, dann machen Sie drei Purzelbäume. Das fördert die Durchblutung des Gehirns, Ihr Konzentrationsvermögen bessert sich.
  • Psychologen am Max Planck Institut für demografische Forschung in Rotsock haben seit Mitte der Neunziger-Jahre rund 2000 Senioren – alle über 75 Jahre – beobachtet, getestet, befragt und untersucht. Dabei kam ein eindeutiges Ergebnis heraus: Wer im Alter sein Gehirn in Schwung hält und beispielsweise regelmäßig Kreuzworträtsel löst, der bleibt lange geistig fit und hat auch eine bessere Konzentration.
  • Zerreiben Sie frische Basilkumblätter mit den Fingern und atmen Sie den Geruch ein.
  • Verpassen Sie Ihren Unterarmen bis zum Ellenbogen ein fünfminütiges Kaltbad unterm Wasserhahn bei laufendem Wasser.
  • Fenster auf und fünf Minuten tief durchatmen.
  • Stellen Sie sich aufrecht hin. Heben Sie Ihr rechtes Knie und berühren Sie mit Ihrem linken Ellenbogen dieses Knie. Dabei schwingt der rechte Arm nach hinten. Dann stellen Sie sich wieder aufrecht hin. Anschließend heben Sie Ihr linkes Knie und berühren es mit dem rechten Ellenbogen. Mehrmals am Tag wiederholen, das Tempo bestimmen Sie selbst.