Hausmittel gegen Magenkrämpfe

Kamillentee gegen Magenkrämpfe

Magenkrämpfe kommen oft wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sie spüren einen stechenden Schmerz in Ihrem Bauch, der bis zur Brust und zum Rücken ausstrahlen kann. Sehr oft kommen zu diesen krampfartigen Schmerzen auch Durchfall oder Erbrechen. Die Ursachen dieser überfallartigen Magenkrämpfe können eine Magenverstimmung, eine Infektion, verdorbene Lebensmittel oder eine Entzündung der Magenschleimhaut sein, verursacht durch Bakterien oder unverträgliche Medikamente. Schlimmstenfalls sind es ein Magengeschwür, oder auch Krebs. Deshalb ist es gut, wenn Sie wissen: So verhindere und heile ich Magenkrämpfe. Für Sie haben wir die besten Hausmittel zusammen gestellt.

Mit Tee gegen die Magenkrämpfe

Wenn der Bauch krampft, dann hat Mutter Natur sehr gute Hausmittel für Sie bereitgestellt. Dazu gehören verschiedene Tees. Sie wirken krampflösend, entspannend und beruhigend. Der Klassiker ist der Kamillentee, er wirkt krampflösend und antientzündlich. Zubereitung: Zwei Teelöffel Kamillenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser ansetzen. Der Tee sollte zehn Minuten zugedeckt ziehen, dann durchseihen. Bei Magenkrämpfen können bis zu drei Tassen täglich von dem Tee getrunken werden. Pfefferminztee hat mit seinem Wirkstoff Menthol eine krampflösende Wirkung. Zubereitung: Frische Pfefferminzblätter waschen, klein zupfen, mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt eine Viertelstunde ziehen lassen, dann trinken.

Die Süßholzwurzel enthält das Saponin Glycyrrhizin. Schneiden Sie eine Wurzel in kleine Stücke die Sie kurz aufkochen. Danach etwa zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Je süßer Sie den Tee haben wollen, desto länger müssen Sie ihn ziehen lassen. Den Süßholzwurzeltee nur schluckweise über den Tag verteilt trinken.Drei Kräuter die helfen: Anis, Fenchel und Kümmel. Mischen Sie die Samen zu gleichen Teilen und mörsern Sie diese kurz. Die Mischung (ein Teelöffel) mit einer Tasse kochendem Wasser aufbrühen. Auch dieser Tee hat eine entspannende, krampflösende Wirkung.

Heilerde löst Magenkrämpfe und verhindert sie

Heilerde kann bei Magenkrämpfen sowohl innerlich wie auch äußerlich angewendet werden. Rühren Sie Heilerde mit Kamillentee oder warmem Wasser zu einem Brei an, den Sie langsam trinken. Heilerde bindet Gifte und Schadstoffe und bringt Magen und Darm wieder in Ordnung. Sie kann auch als Wickel eingesetzt werden: Mit Heilerde und warmem Wasser einen Brei anrühren, diesen auf ein Tuch auftragen und auf den Oberbauch legen – das löst den Krampf. Diese Wirkung können Sie auch mit einer Leinsamenpackung erzielen.

Wärmende Kartoffelwickel gegen Magenkrämpfe

Generell ist Wärme gut, wenn Sie an Magenkrämpfen leiden. Kochen Sie Kartoffeln mit der Schale gar, zerdrücken Sie die heißen Kartoffeln und geben Sie den Brei auf Leintuch. Machen Sie daraus ein Päckchen, das Sie auf den schmerzenden Bauch legen. Wirken lassen, bis die Kartoffeln kalt geworden sind. So eine heilende Wärmepackung können Sie auch mit Salz herstellen: Das Salz langsam im Ofen bis auf etwa 50 Grad erhitzen, dann verpacken und auflegen.

Die richtige Nahrung verhindert Magenkrämpfe

Logischerweise haben Magenkrämpfe auch etwa mit der Verdauung zum tun. Auslöser ist meist eine fette und üppige Ernährung. Bei Auslandsreisen können es auch ungewohnte Gewürze sein. Wenn Sie zu Magenkrämpfen neigen, dann nehmen Sie leichte Suppen und vor allem Gewürze wie Kümmel, Ingwer und Fenchel in Ihren Speiseplan auf. Die Hauptbestandteile Ihrer Mahlzeiten sollten Reis, gedünstetes Gemüse oder Kartoffeln sein.

Pflanzliche Bitterstoffe sind ein gutes Mittel gegen Magenkrämpfe. Die finden wir vor allem in Salaten und Kräutern wie Löwenzahn, Radicchio und Chicorée. Und dann gewöhnen Sie sich langsames und gründliches kauen an. Wer sein Essen halbgekaut herunterschlingt, der muss mit Magenkrämpfen rechnen.