Hausmittel bei Muskelzerrung

Eine unbedachte, unkoordinierte Bewegung genügt: Es schießt ein stechender Schmerz durch den Körper, wir können plötzlich einen Muskel nicht mehr betätigen oder ihn gar beanspruchen – wir haben eine Zerrung. Das tut weh, das beeinträchtigt unsere Lebensqualität, wir sind nicht mehr voll einsatzfähig. Wenn es im Urlaub passiert, dann ist es sehr ärgerlich. Was ist passiert: Meistens wurde der betroffenen Muskel bei einer schnellen und unerwarteten Dehnung überstrapaziert. Es gibt da Medikamente, aber es gibt genau so die guten und gesunden Hausmittel, mit denen sich eine solche Verletzung des Bewegungsapparates gut behandeln lässt.

  1. Wärme tut nicht gut. Behandeln Sie den verletzten und schmerzenden Körperteil so schnell wie möglich mit Kälte.
  2. Wenn Sie die Zerrung mit Eis kühlen, dann müssen Sie das unbedingt in ein Tuch einschlagen, sonst kann es Erfrierungen der Haut geben.
  3. Nach etwa 20 bis 35 Minuten Kühlung mit leichten und unbelasteten Bewegungen die Behandlung fortsetzen.
  4. Behandeln Sie die verletzte Stelle und das Umfeld mit Kälte-Spray.
  5. Zerquetschen Sie trockene Majoranblätter, mischen Sie diese mit Honig und schmieren Sie den Brei auf die Zerrung.
  6. Tragen Sie mehrmals täglich Ringelblumensalbe auf.
  7. Reiben Sie die betroffenen Stelle mehrmals am Tag mit Franzbranntwein ein.
  8. Machen Sie unbedingt vor jeder sportlichen Betätigung ausreichende Aufwärm- und Dehnübungen.
  9. Machen Sie Einreibungen mit Arnikatinktur.
  10. Kühlen Sie die verletzte Muskulatur alle drei Stunden unter fließendem kalten Wasser. So lange, wie Sie die Kälte aushalten können.
  11. Stellen Sie folgenden Absud her: Jeweils 20 Gramm Salbei, Ysop und Arnika (Apotheke) mit einem Viertelliter Korn ansetzen und zwei Wochen lang ziehen lassen. Dann abgießen und die Blätter in den Sud ausdrücken. Damit täglich einreiben.
  12. Tragen Sie für etwa zwei Wochen eine elastische Bindung um den verletzten Körperteil oder das Gelenk.
  13. Sorgen Sie für eine ausreichende Versorgung mit Magnesium.
  14. Erwärmen Sie zwei Esslöffel Olivenöl, 4 g Bienenwachs und 15 g Lanolin im Wasserbad. Sobald die Masse flüssig ist geben Sie 20 Tropfen Wacholderöl und zwei Esslöffel Rosskastanientinktur (Apotheke) dazu. Nach dem Erkalten einreiben.
  15. Machgen Sie eine Kur mit Schüssler Salz Nummer 7.
  16. Reiben Sie die Stelle abends mit Melkfett in.
  17. Lagern Sie den verletzten Körperteil – wenn möglich – hoch. Damit das Blut aus den verletzten Gefäßen ablaufen kann.
  18. Hacken Sie einen Bund Petersilie und mischen Sie es unter ein steifgeschlagenes Eiweiß. Streichen Sie die Masse auf ein Tuch und legen Sie sie auf die Verstauchung. Die Auflage sollte rund zwei Stunden liegen bleiben.
  19. Machen Sie dreimal täglich Umschläge mit essigsaurer Tonerde.