Hausmittel gegen Ödeme

Ein Problem, mit dem unendlich viele Menschen kämpfen: Im Körper sammelt sich Wasser an, bestimmte Körperstellen schwellen an, die Füße werden dick, die Schuhe passen nicht mehr. Diese Ödeme können zu schweren gesundheitlichen Schäden führen, sind es doch Anzeichen auch für Diabetes, für Venenschwäche, für Kreislaufprobleme für Störungen der Balance im Wasserhaushalt des Körpers. Wasser wird nicht mehr ausreichend ausgeschieden. Das ist nicht nur unangenehm, das ist auch gefährlich.

Aber zum Glück gibt es dagegen sehr viele Hausmittel – die alle nebenwirkungsfrei sind. Was Sie alles tun können, wenn Sie nach dem Drücken der Haut über den Fersen feststellen: „Ich kann tief eindrücken, danach bleibt eine Delle zurück.“

Wie sie Ödeme behandeln können

  1. Machen Sie eine 3-Wochen-Kur mit Birkenblätter-Tee: 2 Teelöffel getrocknete, zerkleinerte Birkenblätter ( Apotheke ) werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Durchseihen. Trinken Sie jeden Tag 3 Tassen , am besten zwischen den Mahlzeiten. Und kauen Sie vorher langsam 1 Wacholderbeere. Außerdem: Ihr Arzt muß in nächster Zeit Ihr Herz untersuchen.
  2. Zerstoßen Sie in einem Mörser 2 Teelöffel getrocknete Wacholderbeeren ( Apotheke ). Übergießen Sie diese mit 1/2 Liter kaltem Trinkwasser und lassen Sie das Ganze über Nacht in einem warmen Raum stehen. Dann Abseihen und in den Kühlschrank stellen. Davon trinken Sie 3 Wochen lange vor jeder Mahlzeit ein Schnapsgläschen voll in kleinen Schlucken.
  3. Pürieren Sie 10 Zwiebeln, durchsieben, 80 g Honig und 1/2 L Weißwein dazugeben, einen tag ziehen lassen und täglich ca. 150 g davon einnehmen.
  4. Wenn Sie nach Hause kommen, nehmen Sie ein Fußbad in lauwarmem Wasser mit 1 Handvoll Salz aus dem Toten Meer ( Apotheke ). Danach die Füße gut abtrocknen und mit Rosmarin-Tinktur oder Rosmarin-Öl ( Apotheke, Reformhaus ) intensiv einmassieren.
  5. Gewöhnen Sie es sich an, jeden Abend im Wechsel die Füße warm und kalt zu baden. Am Morgen sollten Sie Ihren Füßen ein kaltes Bad mit Wassertreten gönnen.
  6. Trinken Sie täglich drei Tassen Johannisbeerentee. Dazu nehmen Sie pro Tasse zwei Esslöffel getrocknete Beeren, die Sie mit 150 ml Liter Wasser aufkochen, 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und dann trinken.
  7. Tragen Sie Stütztrümpfe. Die machen den Venen-Durchmesser enger. Dadurch kann das Blut schneller fließen und versackt nicht im Bindegewebe. Sie sollten jedoch Strützstrümpfe tragen,die aus sogenanntem Varilind-Gewebe hergestellt sind,weil dieses für einen funktionsgerechten Druckverlauf garantiert.
  8. Erlernen Sie die Techniken einer einfachen Form der Lymphdrainage. Damit können Sie sich teilweise selbst helfen.
  9. Machen Sie eine Kur mit einer entwässernden Diät. Drei Tage nur Reis pur oder gekochte Kartoffeln essen. Auf keinen Fall salzen. Dazu pro tag eine halbe rohe Gurke oder drei mittelgroße Tomaten.
  10. Kauen Sie vor jeder Mahlzeit getrocknete Wacholderbeeren.
  11. Wo immer es geht, würzen Sie mit Wacholderbeeren (Sauerkraut, Wildgerichte). Wacholderbeeren enthalten Inhaltsstoffe die entwässernd wirken.
  12. Lassen Sie zwei Esslöffel Wacholderbeeren ca. 10 Minuten in Wasser köcheln. Dann in ein Fußbad geben und darin die Füße eine Viertelstunde lang baden.
  13. Obwohl sich in Ihrem Körper Wasser ansammelt, viel trinken. Das bringt die Nieren wieder in Schwung, die Wasserausscheidung wird angeregt.
  14. Stärken Sie die Pumpfunktion der Waden- und Fumuskeln durch gymnastische Übungen (auf den Zehen gehen, Zeihen einrollen und strecken, die Beine hochlagern und auf dem Rücken „radfahren“ usw.)