Hausmittel gegen Ohrensausen

Ohrensausen ist eine höllisch unangenehme Sache, die oft auf eine ernsthafte Erkrankung hinweist. Also: Reden Sie mit Ihrem Arzt darüber. Sehr oft ist der Grund auch in einer außergewöhnlichen Streßbelastung zu suchen. Wie auch immer: Wer in seinem Kopf Geräusche hört, die es außerhalb gar nicht gibt, der muss etwas tun. Sie können die Therapie vom Doktor auch mit guten und gesunden Hausmitteln unterstützen.

Das hilft bei Ohrensausen

  1. Dagegen helfen Entspannungstechniken, Yoga-Übungen und progressive Muskelrelaxationen.
  2. Versuchen Sie es mit einer Klangtherapie. Dabei werden die lästigen Geräusche mit angenehmer Musik übertönt.
  3. Die regelmässige Einnahme von Gingko-Extrakten fördert die Durchblutung des Gehirns und der Hörsysteme – das kann helfen.
  4. Lassen Sie überprüfen, ob das Ohrensausen nicht von Problemen mit der Halswirbelsäule herrührt.
  5. Gehen Sie gegen Ihre Stressbelastung vor. Bei Stress bildet sich im Körper Kortisol, das dazu führen kann, dass sich die Blutplättchen miteinander verkleben und die feinen Äderchen verstopfen. So fehlt die ausreichende Blutzufuhr zum Innenohr und es können Beschwerden auftreten, wie etwa Ohrensausen.
  6. Bei Ohrgeräuschen und Ohrensausen träufelt man ausgepressten Gundelreben-Saft ins Ohr. Zusätzlich sollte man Gundelrebentee trinken. Das hat schon Hildegard von Bingen empfohlen.
  7. Mischen Sie sich folgenden Kräuterwein: 20 g Lavendel, 20 g Meisterwurz, 20 g Melisse, 20 g Silbermantel, 20 g Wermut. Von dieser Kräutermischung nimmt man auf einen Liter Apfelwein 50 g, setzt kalt an, läßt aufkochen, dann zehn Minuten ziehen, siebt ab, presst die Kräuter aus und trinkt den Kräuterwein warm und schluckweise am Tage.
  8. Ein Wattebausch mit Schwedenbitter getränkt in die Ohren gesteckt, vertreibt das Ohrensausen.
  9. Das einreiben der Ohren mit Ringelblumensalbe oder Ringelblumenöl kann Linderung verschaffen.
  10. Auftretende Ohrengeräusche im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen können Wechselbädern und Saunabesuchen angegangen werden.
  11. Wenn Sie einem Dauerlärm ausgesetzt sind, müssen Sie Ohrenstöpsel tragen.
  12. Klappen Sie mit den Handtellern die Ohren nach vorne zu. Die Spitzen der Mittelfinger berühren sich auf gerader Linie am Hinterkopf. Lassen Sie die Zeigefinger über die Mittelfinger nach unten schnipsen, ebenfalls rund eine Minute lang.
  13. Zwiebel würfeln und mit Zucker bestreuen, über Nacht stehen lassen, damit sich Zwiebelsaft bildet; diesen am nächsten Tag durch ein Tuch abseihen. Den so gewonnenen Zwiebelsaft mit einem Schuss Olivenöl verrühren. Mit einer Pipette (in Apotheken oder Spinnrad-Läden erhältlich) ins Ohr träufeln. Das Ohr mit einem Wattebausch verschließen.