Hausmittel bei Prellung

Es tut weh, das Gewebe schwillt an, Gelenke, Finger, Knie etc. sind nur noch eingeschränkt beweglich – und dann nur unter Schmerzen: Sie haben eine Prellung. Medizinisch gesehen entsteht eine Prellung durch stumpfe Gewalteinwirkung, wobei die Haut nicht durchtrennt wird, sondern ganz bleibt.

Aber es werden Blutgefäße zerrissen, es blutet nach innen in die Zellzwischenräume, Sie bekommen einen Bluterguß (Hämatom). Es gilt die Regel: Außer bei geringfügigen Hautprellungen müssen Sie zum Arzt. Aber Sie können die Wirkungen einer Prellung auch mit bewährten gesunden Hausmitteln positiv beeinflussen.

20 Tipps die bei einer Prellung helfen

  1. Reiben Sie die betroffene Stelle abends mit Ringelblumensalbe ein.
  2. Zerquetschen Sie Majoranblätter, mischen Sie die mit Honig und bestreichen Sie damit die schmerzenden Stellen.
  3. Behandeln Sie die Prellung sofort mit Kälte: Eispackung, Kältegel oder kaltes Wasser drüber laufen lassen.
  4. Reiben Sie die betroffene Stelle mehrmal am Tag mit Franzbranntwein ab.
  5. Stellen Sie den verletzten Körperteil sofort still.
  6. Wenn Sie Kühlkompressen verwenden, dann sollten Sie zwischen die Kühlmasse und die Haut ein Tuch legen.
  7. Auch wenn es weh tut: Ein, zwei Tage nach der Prellung sollten Sie die verletzte Stelle wieder bewegen – es sei denn, die Prellung ist so schwer, daß der Körperteil vom Arzt ruhig gestellt wurde.
  8. Legen Sie an der betroffenen Stelle als Erstmassnahme einen Druckverband an.
  9. Regelmäßige Einreibungen mit Arnikaextrakt sind hilfreich.
  10. 30 bis 45 Minuten kühlen und hochlagern der betroffenen Stelle hält den Bluterguß klein, stillt den Schmerz und verhindert Schwellung. Wiederholen Sie die Kühlung alle 2 bis 3 Stunden. Kühlmittel nie direkt auf die Haut legen, sondern immer erst mit einem Handtuch umwickeln.
  11. Tränken Sie ein Tuch mit essigsaurer Tonerde und machen Sie damit Umschläge.
  12. Reiben Sie die schmerzenden Stellen mit Teebaumöl ein.
  13. Auch Umschläge mit Schwedenkräutern können Ihnen helfen.
  14. 25 g Haselnussblätter mit 1 l Wasser überbrühen, 15 Min. ziehen lassen, ein damit getränktes Tuch 15 Min. auf die Prellung legen. Mehrmals am Tag anwenden.
  15. Übergießen Sie 3 Esslöffel Arnikablüten mit kochendem Wasser und lassen Sie das Ganze ungefähr 10 Minuten ziehen. Seihen Sie dann den Tee ab und lassen Sie ihn abkühlen. Dort hinein tauchen Sie ein Taschentuch oder ein dünnes Leinentuch ein und wringen es anschließend gut aus. Diese Kompresse soll so lange auf der verletzten Stelle belassen werden, bis sie nicht mehr als kühlend empfunden wird. Danach wiederholen.
  16. Nehmen Sie 100 Gramm Beinwellwurzeln aus der Apotheke. Diese lassen Sie in einem Liter Wasser zehn Minuten lang kochen. Seihen Sie danach ab und machen Sie einen warmen Umschlag. Lassen Sie ihn auf der betroffenen Stelle liegen, bis er abgekühlt ist.
  17. Erwärmen Sie 15 Gramm Lanolin, 4 Gramm Bienenwachs (beides aus der Apotheke) und 30 ml Olivenöl im Wasserbad. Geben Sie 30 ml Rosskastanientinktur(Apotheke) und 20 Tropfen Wacholderöl hinzu. Gießen Sie die Mischung in eine alte Cremedose und lassen Sie sie erkalten. Bestreichen Sie Ihre Verletzung mehrmals täglich damit.
  18. Streichen Sie 250 g Magerquark auf ein Tuch und wickeln Sie dieses um die schmerzende Stelle, oder legen Sie es auf. Wenn der Quark warm und bröckelig wird, erneuern.
  19. Kochen Sie ein Kilo Kartoffeln weich, zerdrücken Sie diese zu einem Brei und geben Sie die Masse in ein Leinensäckchen. Dieses legen Sie so heiß wie möglich auf die Prellung. Zwölf Stunden drauf lassen.
  20. Hacken Sie ein Bund Petersilie klein, mischen Sie es mit einem Eiweiß, streichen Sie den Brei auf ein Tuch und legen Sie dieses auf die schmerzende Stelle. Mindesten anderthalb Stunden einwirken lassen.