Hausmittel gegen Schweissfüsse

Mit Schweißfüßen zu leben ist nicht einfach: Sie sind unangenehm, sie riechen entsetzlich und im feuchtwarmen Mikroklima von Schweißfüßen gedeihen Fußpilz und andere Parasiten. Man muss wegen seiner Schweißfüße nicht gleich zum Arzt rennen, aber man sollte zusehen, dass man sie schnell los wird. Und da gibt es viele erprobte und gesunde Hausmittel.

Sandalen verhindern Schweißfüße

Die einfachsten Mittler von Mutter Natur sind viel frische Luft an den Füssen und Naturmaterialien um die Füsse herum. Das bedeutet: Gehen Sie so oft wie möglich barfuß. Im Sommer morgens im Garten, im Urlaub am Strand oder auf der Badewiese und auch zuhause. Tragen Sie offene Sandalen – auch wenn über diese Schuhmode gelästert wird. Ihre Socken sollten immer aus Baumwolle oder Wolle sin – niemals aus Chemiefasern. Das gilt auch für die Schuhe: Entweder Naturleder oder atmungsaktives Material. Wenn Ihr Schuh eine Gummisohle hat, dann sollten Sie dazu eine saugfähige Einlegesohle tragen. Auch wichtig: Wenn Sie eine Schuh einen ganzen Tag getragen haben, dann sollte er sich am anderen Tag erholen dürfen.

Schweißfuß: Da hilft ein Einlegesohle aus Zedernholz

Sie können aber natürlich noch viel mehr dafür tun, dass Ihr Schweißfuß verschwindet, oder sich gar nicht erst entwickeln kann: Benutzen Sie Einlegesohlen aus Zedernholz. Die Zedern haben sehr starke Abwehrmittel gegen Pilzbefall durch Mikroorganismen entwickelt. Dazu kommt, dass Einlegesohlen aus Zedernholz den Fußschweiß aufsaugen, ohne gleichzeitig die Fußsohle auszutrocknen. Das heißt: Es kommt kaum zu einer starken Schweißbildung und die Mikroorganismen die den Schweiß zersetzen – das macht den üblen Geruch – werden unschädlich gemacht. Was im Schuh bleibt ist der angenehme und wohltuende Geruch nach Zedernholz. Was bedeutet: Sie können auch in der Öffentlichkeit unbesorgt Ihre Schuhe ausziehen.

Holzasche und Salz gegen Ihren Schweißfuß

Ganz wichtig im Kampf gegen die Schweißfüße ist natürlich ein erhöhter Hygiene- und Pflegeaufwand. Es ist wichtig, dass Sie die Füsse morgens und abends gründlich waschen und sie danach sorgfältig abtrocknen. Danach können Sie auch einen trockenen Fußpuder verenden. Für eine Fußwaschung gegen den Schweiß hat sich bewährt: Mischen Sie Holzasche und Salz zu gleichen Teilen (jeweils eine Handvoll) und geben Sie etwa drei bis fünf Liter warmes Wasser dazu. Darin die Füsse etwa eine Viertelstunde baden. Danach können Sie zusätzlich dünn eine Zinksalbe auftragen.

Hier noch einige gute Hausmittel gegen Ihre Schweißfüße:

  • Zwei EL Kümmel, zwei gehäufte EL Senfmehl in drei Liter Wasser kochen. Auf etwa 38 bis 39 Grad abkühlen lassen, die Füsse 15 bis 20 Minuten darin baden.
  • Vier TL Kochsalz in 200 ml Wasser auflösen. Die Sole in ein Fußbad geben, fünf bis zehn Minuten einwirken lassen. Hilft auch gegen Fußpilz.
  • Rühren Sie ein Kilo Eichenrind in fünf Liter Wasser ein und kochen Sie diesen Sud eine halbe Stunde lang. Danach abseihen und die Füsse darin abends baden. Der Sud kann mehrmals verwendet werden.
  • Baden Sie Ihre Füsse in verdünnter Tomatensoße etwa fünf Minuten lang. Dann gut kalt abwaschen und abtrocknen. Frische Baumwollsocken überziehen.