Wichtige Vitamine für den Frühling

Der Frühlings ist da, wir müssen reagieren. Zum Beispiel mit dem Thema: Vitamine für den Frühling. Denn die brauchen wir jetzt dringend. Der lange Winter, die Kälte, die Dunkelheit, die vitaminarme Ernährung – das alles hat die die Vorräte an Vitaminen in unsere Körper dezimiert, wir brauchen dringend Vitamine für den Frühling. Welche Vitamine denn nun wichtig sind für den Frühling, und wie wir sie zu uns nehmen können, das lesen Sie hier. Denn auch dafür gingt es ganz einfache Hausmittel.

Das Vitamin A und seine Vorstufen sind ganz besonders wichtig für unsere vom Winter ausgelaugte Haut. Wenn die jetzt an die sehr starke Frühlingssonne kommt, dann braucht sie einen starken Schutz gegen die UV-Strahlen: Das ist Vitamin A. Auch wenn es um das Thema Nachblindheit oder Sehen in der Dämmerung geht, sind Vitamin A und die Vorstufen im Frühling wichtig. Wir benötigen etwa ein Milligramm pro Tag. Diese Menge finden wir in jeweils 100 Karotten, Hühner- oder Rinderleber. Vitamin A-Mangel führt zu trockener Haut, Haarausfall, Sehstörungen oder Abgeschlagenheit.

Im Frühling wollen wir schön sein, so wie die aufblühende Natur. Da ist das Vitamin Biotin wichtig für unsere Haut und unsere Haare. Wir benötigen davon etwa 60 Mikrogramm pro Tag. Haben wir zu wenig Botin, dann führt dieser Mangel Appetitlosigkeit, Haarausfall, Übelkeit und Entzündungen der Haut. Botin finden wir in Haferflocken, Eigelb, Leber, gerösteten Erdnüssen und Karotten.

Im Frühling ist das Vitamin B1 (Thiamin) besonders wichtig. Denn es bringt uns Power, kurbelt den Stoffwechsel an. Das Vitamin B1 wirkt sich positiv auf die Blutbildung und die Nerven aus. Um genügend von diesem Vitamin zu haben, sollten wir im Frühling Sojabohnen, Hefe, Sonneblumenkerne und Weizenkeime zu uns nehmen. Haben wir zu wenig Vitamin B1, dann gibt es Probleme im Zuckerstoffwechsel,. Ausserdem gibt es Herzschwäche, Blutarmut, Nervenstörungen und Reizbarkeit. Kann man alles im Frühling nicht gebrauchen.

Ein ganz besonders wichtige Vitamin im Frühling ist B6 (Pyridoxin). Das brauchen wir für die Blutbildung, das hilft beim Aufbau von Eiweißen und beim Zuckerstoffwechsel. Etwa anderthalb Milligramm müssen wir pro Tag zu uns nehmen. In jeweils 100 g sind enthalten: Kartoffeln (0.3 mg), Sardinen (ein mg), Makrele (0.6 mg), Weizenkeimen (4 mg). Fehlt uns dieses Vitamin, dann kommt es Blutarmut, Hautentzündungen, Erbrechen und Durchfall.

Ein typisches Vitamin für den Frühling ist B12 (Cobalmin). Davon brauchen wir etwa 3 Mikrogramm am Tag, damit Zellteilung und Blutbildung richtig funktionieren. Vitamin B12 finden wir in nennenswerten Mengen in Quark, fetten Meeresfischen, Schweineleber und Käse mit hohem Fettanteil.

Unvermeidlich und besonders wichtig iim Frühling ist das Vitamin C. Es enthält Ascorbinsäure, die beste Stärkung für unser Immunsystem. Ausserdem fördert es die Eisenaufnahme, ist wichtig für das Bindegewebe und den Cholesterinstoffwechsel. Wir brauchen am Tag etwa 150 bis 200 Milligramm. In 100 Gramm stecken: Petersilie (150 mg), Zitrone (50 mg), Kalbsleder (40 mg), Paprika (100 mg). Weltmeister ist die Hagebutte mit 1 200 mg). Ausreichend Vitamin C verhindert Gelenkentzündungen, Infektionen, Zahnbluten und -ausfall, ein schwaches Bindegewebe.

Ein Vitamin, das auf den Frühling förmlich wartet, ist das Vitamin D. Denn um es zu bilden braucht der Körper Sonnenlicht. Wir brauchen davon am Tag etwa 20 Mikrogramm. Hier einige gute Vitamin D-Lieferanten, jeweils pro 100 Gramm: Schmelzkäse (3 Mikrogramm), Hühnerei (5 Mikrogramm) Aal (25 Mikrogramm) und der unbeliebte Lebertran (etwa 3000 Mikrogramm). Haben wir zuwenig Vitamin D, dann sind Muskelschwäche, Knochenschwund und Infektanfälligkeit die Folge.

Im Frühling sind wir nach dem Winter besonders infektanfällig. Und unsere Haut braucht dringend eine Erneuerung. Da ist im Frühling das Vitamin E besonders gefragt. Wir benötigen etwa 15 Milligramm pro Tag. In 100 g folgender Lebensmittel stecken: Erdnuss (9 mg), Sonnenblumenkerne (40 mg), Olivenöl (200 mg) und Weizenkeimöl (ca. 2 000 mg). Haben wir zuwenig Vitamin E, dann wird die Haut faltig, wir werden schnell müde, Wunden heilen schlecht das Risiko für Arteriosklerose wächst.